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Gipfelkreuze - Wetterkreuze
ihre Entstehung, Entwicklung, Geschichte und Bedeutung

In vielen Kulturen gibt es den Brauch auf Anhöhen, Gipfeln, Graten oder an besonderen Stellen in der Landschaft "heilige" oder "besondere" Plätze zu kennzeichnen. Häufig weisen Kreuze, Gebetsfahnen, geschmückte Bäume, Steinmandl, Fahnenstangen usw. auf diese Stellen hin. Die ursprüngliche Bedeutung dieser Symbole ist wahrscheinlich in allen Kulturkreisen ähnlich.
An diese Stellen begeben sich bewusst noch heute viele Leute um zu beten, zu danken, innere Ruhe zu finden oder sie kommen einfach zufällig daran vorbei. Ich glaube es ist unerheblich welcher Religion oder spirituellen Ausrichtung man näher steht oder aus welchem Land man kommt, man verbindet mit diesen Stellen oft etwas "Besonderes".

Bei meinen Nachforschungen bin ich auf die unterschiedlichsten Theorien über die Geschichte der Gipfelkreuze gestoßen. Einige interessante Anregungen habe ich dabei aus dem Buch: "Dem Himmel so nah ... von Paganini, Claudia ehemals Matthis Claudia" entnommen.

Erst seit dem 19. und 20. Jahrhundert werden vermehrt Gipfelkreuze aus den unterschiedlichsten Gründen in den Alpen aufgestellt. Begonnen hatte die Tradition des Aufstellens von Kreuzen mit der Christianisierung.

Bevor ich die Geschichte bzw. die Bedeutung und Entstehung der Gipfelkreuze behandele, gehe ich auf das Kreuzsymbol an sich ein.


Kreuzsymbole in anderen Kulturen:

Das Kreuz ist mit seinen zahlreichen Varianten in vielen Kulturen verbreitet. Es wurde nicht, wie viele meinen, erst mit dem Christentum als Symbol eingeführt, sondern bereits viel früher. Die ersten Kreuzsymbole bestanden aus vier gleichlangen Armen. Wobei häufig die Arme als Symbole für die vier Himmelsrichtungen, die vier Jahreszeiten usw. galten.

Die bedeutendsten außerchristlichen Kreuze sind das ägyptische Henkelkreuz und das Rad- oder Hakenkreuz. Das ägyptische Henkelkreuz (Anch-Zeichen) wurde als Hieroglyphe oder als Symbol für das "Leben" verwendet.1 Es verkörpert sowohl das irdische Leben, als auch das Leben nach dem Totengericht. Erst bei der Christianisierung haben dann die Kopten das Anch-Zeichen als ihr Lebenszeichen also als christliches Symbol verwendet.

Entstehungsgeschichte der Gipfelkreuze, Anchzeichen

Entstehungsgeschichte der Gipfelkreuze, Radkreuz

Entstehungsgeschichte der Gipfelkreuze, Hieroglyphe.

ägyptisches Henkelkreuz
Anch-Zeichen
um 1300 v. Chr.

Radkreuz
(altes vorchristliches Licht- und
Sonnensymbol /
Symbol für den Lebenslauf /
Verbreitung im germanischen und
asiatischen Raum)

Hieroglyphen auf ägyptischen Stelen,
Statuen usw.
um 1300 v. Chr.

Im orientalischen Altertum war das Kreuz bzw. ein Kreuz mit teilweise rechtwinklig umgebogenen Ecken (sanskr. Swastika) ein Sonnen-, Feuer- und Unsterblichkeitssymbol (Sonnenrad).

Das Kreuz im Christentum

"Die erste datierte Darstellung eines Kreuzes auf einem christlichen Denkmal findet sich auf einer Inschrift aus Palmyra von 134 n. Chr."10

Das Kreuz als christliches Symbol fand erst, nachdem Kaiser Konstantin (272- 337 n Chr.; Amtszeit 306- 337 n. Chr.) das Kreuz im Jahr 312 n. Chr. als Christusmonogramm zum siegreichen Feldzeichen erhoben hatte, als Symbol für das Christentum eine weitere Verbreitung.11 Als im Jahr 327 n. Chr. die Mutter (Helena) des Kaisers Konstantin die Reliquie des Kreuzes Jesu fand, setzte ein regelrechter Kreuzkult ein.14 Offiziell wurde dann das Kreuz 431 n. Chr. durch das Konzil von Ephesos als christliches Zeichen eingeführt.12

Das Kreuz als christliches Symbol löste in den ersten Jahrhunderten n. Chr. nur sehr zögerlich das ursprüngliche christliche Fischsymbol ab.

Erst im Mittelalter entstanden dann die heute bekannten vielfältigen Ausgestaltungen des Kreuzsymbols wie z.B. Antonius-Kreuz, Päpstliches Kreuz, Malteser- oder Johanniter Kreuz usw.. Die zahlreichen Kreuzvariationen standen teilweise für die unterschiedlichen christlichen Strömungen. Noch in der karolingischen Zeit war die sogenannte griechische Kreuzform üblich, d. h. die 4 Arme des Kreuzes waren gleich lang. Im Laufe der Zeit verschob sich der Schnittpunkt nach oben. Dieses lateinische Kreuz ist bis heute in Europa die am weitesten verbreitete Kreuzform.


Deutungsversuche für die Entstehung bzw. Motive für das Aufstellen von Gipfelkreuzen / Flurkreuzen:

  • Ursprung bei den Römern
  • Das Kreuz in der Landschaft
  • Christianisierung / Flurdenkmäler
  • Kennzeichnung von Alm- und Gemeindegrenzen
  • Kreuze als Hoheitszeichen
  • Gedächtnis an überstandene Gefahren / Rettung aus einer Notlage
  • Wetterkreuze
  • Sühne- / Gelübdekreuze
  • Sieg über den Gipfel
  • Hinweis auf heilige christliche Plätze
  • Bergopfer-Gedenkkreuze
  • Gefallenen- / Vermissten-Gedenkkreuze
  • Dankeskreuze
  • "Marketing-Kreuze"
  • "Stifterkreuze"
  • Sonstige Gründe und aktuelle Beispiele

 

  • Ursprung bei den Römern:

    "Den Brauch, den höchsten Punkt besonders zu markieren, stammt wahrscheinlich von den Römern. Ihnen waren die Höhen ein Graus. Sie haben auf den höchsten Punkten ihrer Übergänge den Passheiligen Opfer dargebracht. Das bekannteste Gipfelheiligtum befand sich auf dem Großen St. Bernhard." 3 Dort wurden Münzen und Goldstücke den Göttern geopfert. Wahrscheinlich befanden sich auf allen alten Passübergängen ähnliche Opferstellen.

  • Das Kreuz in der Landschaft:

- Bereits während des 1. Kreuzzuges errichteten die Kreuzfahrer hölzerne und eiserne Kreuze entlang des Weges durch die Gebirge Kleinasiens. Diese Kreuze sollten den Nachkommenden den Weg weisen.

- "Auf dem Cisapass in den Pyrenäen, über den einer der Pilgerwege nach Santiago des Compostela führte, stand ein spätestens 1108 nachgewiesenes Kreuz, das wegen der angeblichen Errichtung durch Kaiser Karl den Großen "Karlskreuz" genannt wurde. [...] 3

- 1871 wurde wahrscheinlich Deutschlands berühmtestes Gipfelkreuz das Zugspitzkreuz errichtet. Erst Ende des 19. Jahrhunderts, als die Mystifikation der Berge allmählich schwand und der touristische Reiz der Bergwelt entdeckt wurde, wurden vermehrt Gipfelkreuze errichtet 3 Dort wurden Münzen und Goldstücke den Göttern geopfert. Wahrscheinlich befanden sich auf allen alten Passübergängen ähnliche Opferstellen.

  • Christianisierung / Flurdenkmäler:
    Während der Christianisierung wurden erstmals in Stuben, Schlafkammern,  Gebetsräumen und in den Kirchen Kreuze aufgestellt. Diese Kreuze sollten Schutz und Zuversicht den Besitzern bringen und sie an den "wahren" Glauben  erinnern. Später wurden auch Kreuze und Bildstöcke (Materln / Bezeichnung der Bildstöcke aus Holz oder Stein in Bayern) an Weggabelungen oder einsamen Pfaden aufgestellt. Diese Flurdenkmäler wurden bis zum Jahre 1532 sowohl als Sühne für begangene Straftaten, als auch zur seelischen Erbauung der Vorüberreisenden oder zur Erinnerung an Unglücksfälle aufgestellt (siehe Sühnekreuze). Erst 1532 wurde das Aufstellen von Sühnekreuzen als anerkannte Art der Buße offiziell untersagt.8

    Danach wurden die Flurdenkmäler vorrangig von den Angehörigen der Opfer und nicht mehr von den Tätern selber aufgestellt. Die Denkmäler dienten z.T. im Volksglauben, wie es bereits in vorchristlicher Zeit üblich war, als "Rastplatz" für die Seele des gewaltsam aus dem Leben Gerissenen. Sie wurden daher meistens direkt an dem "Todesplatz" errichtet.
    Sogar noch heute stellen häufig Angehörige von Unfallopfern des Straßenverkehrs Gedenkkreuze an Straßen auf. Diese privat aufgestellten Kreuze findet man überwiegend auf Landstraßen.

    Die Motive, die zum Aufstellen von Flurdenkmälern führten, wurden mit der Zeit immer profaner. So galten bereits im 18. Jahrhundert die Flurdenkmäler als Statussymbol. Jeder Grundstücksbesitzer / Hofbesitzer, der seinen Reichtum zur Schau stellen wollte, errichtete an der Hofgrenze oder beim Anstieg zum Hof Bildstöcke. Je größer und protziger ein Bildstock ausfiel, desto höher war das angebliche Ansehen dieser Person in der Gesellschaft.

    Flurdenkmäler, also auch Kreuzdenkmäler wurden in der Vergangenheit, je nach dem Aufstellungsmotiv, an den unterschiedlichsten Stellen in der Landschaft aufgestellt:

    • markante Punkte in der Landschaft
    • Wegkreuzungen
    • Passhöhen
    • Hofgrenzen
    • Anstieg zum Hof
  • Diese Tradition begünstigte natürlich den Brauch, der  ab dem 19. Jahrhundert entstand, Gipfelkreuze zu errichten.

    "Wer jetzt aber davon ausgeht, das die einfache Bevölkerung begann Gipfelkreuze zu errichten, der irrt gewaltig.
    Der gewöhnliche Bergbauer (bis Ende des 19. Jahrhunderts) wäre gar nicht auf die Idee gekommen, Gipfel aus "reiner Lust" zu besteigen. Die Bergbauern kämpften zu dieser Zeit noch um das tägliche Überleben. Daher ist es eher unwahrscheinlich, dass Flurdenkmäler den (alleinigen) geistigen Hintergrund für das Aufstellen von Gipfelkreuzen darstellten."
    4

    Entwicklung Gipfelkreuze, Kreuze, Geschichte, Historie

    Wegkruzifix an einem Weg bei dem Höhenzug
    (Emmeringer Leite bei Emmering)

    • Alm- und Gemeindegrenzen:
      Teilweise wurden Alm- und Gemeindegrenzen mit Kreuzen gekennzeichnet. Daher wäre es auch möglich, dass Kreuze auf Graten und Gipfeln errichtet wurden. In Tirol wurden Kreuze aus dem 16. Jahrhundert im Gipfelbereich einiger Berge nachgewiesen. Diese Kreuze zeigten (höchstwahrscheinlich) Alm- und Gemeindegrenzen an.13

    • Kreuze als Hoheitszeichen
      Christoph Kolumbus ließ zum Zeichen der Besitzergreifung in der "Neuen Welt" Kreuze auf deutlich sichtbaren Anhöhen am Meeresufer errichten. Der politische Hoheitsanspruch Spaniens über die Neue Welt sollte durch das Aufstellen der Kreuze unterstrichen werden. So wurde folgender Ausspruch von Christoph Kolumbus, nachdem die Kreuze errichtet waren,  überliefert: "Zum Zeichen, dass ich von Hispaniola im Namen Jesu Christi für Spanien Besitz ergriffen habe."

      Zwar machten die ersten Bergsteiger, die Gipfelkreuze errichteten, keinen Hoheitsanspruch auf den Gipfel geltend - aber irgendwie wollten sie doch verdeutlichen "Seht alle her, ich war der Erste, der diesen Gipfel bestiegen hat - es ist mein Gipfel". Also bereits im 15. Jahrhundert sind die Ursprünge, für einige Motive zum Errichten von Gipfelkreuzen zu finden.

    • Gedächtnis an überstandene Gefahren
      Zum Gedächtnis an überstandene Gefahren wurden in der Vergangenheit Hauskruzifixe an Pfähle gebunden. Diese Pfähle wurden teilweise dann auch auf Anhöhen und Gipfeln aufgestellt.

      Häufig wurden also die Zeichen an Stellen, an denen etwas Bedeutendes geschehen ist, errichtet. Das Besondere ist, das diese Gedenkstätten, sobald sie marode oder zerstört wurden, sofort wieder aufgebaut werden. Häufig liegt der Grund, aus dem die Stätte errichtet wurde, schon mehrere hundert Jahre zurück. In der Umgebung dieser mystischen Plätze wurden in der Vergangenheit häufig Dinge deponiert, die man irgendwann wieder finden musste.

    • Wetterkreuze:
      Schon immer wurden Unwetter wie Sturm und Gewitter dem Spiel von Dämonen zugeschrieben. Um die Höfe, das Vieh und Felder vor diesen Dämonen zu schützen ersuchte man Hilfe durch das Kreuz. So wurden die Kreuze dann, um möglichst nah bei den Unwettern (Dämonen) zu sein, auf den Gipfeln, von wo die Unwetter kamen, aufgestellt.

      Wetterkreuze sind Kreuze mit drei Querbalken. Warum Wetterkreuze 3 Querbalken haben ist unklar. Vielleicht sollten die zwei weiteren Querbalken die magische Kraft der Kreuze verstärken. Diese Kreuze stehen meist auf Anhöhen und tragen keine Christusfigur. Teilweise wurden Tafeln mit Bittsprüchen gegen Blitz, Donner, Hagel und andere Wetterkatastrophen angebracht.

      In einigen Gebieten Österreichs wird Petrus Martyr am 29. April gedacht. Petrus gilt als Schutzpatron gegen Unwettern. "An diesem Tag werden mancherorts kleine Bündel von Weidenruten in der Kirche gesegnet, aus denen man Kreuze mit drei Querbalken anfertigt. Diese werden dann von den Bauern an die Ackerraine gesteckt, um auf ihren Fluren den Schutz des Wetterpatrons zu erhalten. ... An den Wetterkreuzen werden auch, solange Getreide auf den Halmen steht, gemeinsame Wetterandachten abgehalten."5

    • Sühne- und Gelübdekreuze
      "In machen Landschaften wie Thüringen und Hessen mussten Kreuze als Sühnezeichen für begangene Straftaten gesetzt werden. Auch dienten sie zur Erfüllung eines Gelübdes, zur Erinnerung an ein denkwürdiges Geschehen."
      4 

    • Marterl
      An Stellen, an denen sich Unglücke ereigneten, stellte man früher so genannte Marterln auf. Eine Marterl kann in Kreuzform, in Säulenform oder als Tafel errichtet werden. Diese Marterln fordern einen häufig auf inne zu halten und ein Gebet für einen Verstorbenen zu sprechen.

       Stele, Entstehung, Entwicklung, Geschichte und Bedeutung Gipfelkreuze

      Gedenk-Stele an der Isar in der Nähe vom Kloster Schäftlarn

 

    • Sieg über den Gipfel
      Im 19. Jahrhundert demonstrierte man mit dem Aufstellen eines Kreuzes den Sieg über einen Berg.
      Man zeigt teilweise damit einen "moralischen" Besitzanspruch auf den Gipfel an.

    • Hinweis auf heilige christliche Plätze
      An Stellen, an denen in der Vergangenheit Kirchen oder Kapellen standen, kann man hin und wieder Kreuze entdecken. Gerade im 17./18. Jahrhundert wurden Kreuze zur Erinnerung an verfallene Klöster, Grabkapellen und Gotteshäuser errichtet.4

    Hinweis auf Christliche Plätze, Entstehung, Entwicklung, Geschichte und Bedeutung

    Kreuz auf einem Hügel mitten im Wald.
    An dieser Stelle stand früher eine Kapelle. (Ludwigshöhe bei Emmering)

    • Bergopfer-Gedenkkreuze
      Kreuze wurden und werden noch heute für verunglückte Bergkameraden aufgestellt. Heutzutage findet man diese Kreuze häufig an Bergflanken oder an Wanderwegen. Seltener werden diese Art von Kreuzen direkt auf einem Gipfel aufgestellt.

    Bergopfer-Gedenkkreuz an einer Flanke
    des Ursprungsattels
    (Nördlinger Hütte / Österreich)

    Bergopfer-Gedenkkreuz beim 
    Hirschberg (Kreuth)

    • Gefallenen- / Vermissten-Gedenkkreuze
      Gipfelkreuze wurden auch zur Erinnerung an gefallene Kameraden bzw. Erinnerung an die Opfer der beiden Weltkriege errichtet. Diese Kreuze wurden jeweils vermehrt nach einem Krieg aufgestellt. Einige Erinnerungstafeln wurden nach einem weiteren Krieg um die zusätzlichen Jahreszahlen ergänzt oder sie wurden komplett ausgetauscht. Bisher konnte ich kein derzeit noch stehendes Gipfelkreuz entdecken, bei dem ausschließlich für die Opfer eines bestimmten Weltkrieges gedacht wird. Besonders viele Gipfelkreuze wurden nach dem 2. Weltkrieg aufgestellt.

    Entwicklungsgeschichte Gipfelkreuze, Historie, Bedeutung

    Gipfelkruzifix Hinteres Hörnle /
    Bad Kohlgrub

    Inschrift:
    14 - 18
    39 - 45

    (Jahreszahlen ggf. nachträglich eingefügt)
    Von dieser stille Bergeshöh
    grüßen wir unsere Helden
    es möge ihr Geist und Opfermut im
    Volk niemals verwelken
    Errichtet vom Geb Trach ? Erb Verein
    Edelweiß
    Bad Kohlgrub
    1934
    (ggf. 1984, ich kann es nicht genau
    entziffern)

    => Fotodokumente über weitere Gefallenen- / Vermissten-Gedenkkreuze

    • Dankeskreuze
      Gipfelkreuze werden auch anlässlich einer bestandenen Prüfung oder einer Genesung nach langer Krankheit errichtet. Auf einem "unbenannten" Gipfelgrat über Fischhausen-Neuhaus wurde z.B. ein Gipfelkreuz zum Dank über eine bestandene Abiturprüfung aufgestellt.

    • "Marketing-Kreuze"
      Einige Gemeinden haben Gipfelkreuze lediglich aus rein profanen Gründen errichtet. Nach dem Motto: "Ein Tourist, der nicht am Gipfel sein obligatorisches Gipfelfoto mit Gipfelkreuz knipsen kann, ist ein enttäuschter Tourist und ein enttäuschter Tourist ist schlecht fürs Geschäft. Ein Gipfelkreuz gehört halt zu einem richtigem Gipfel." Normalerweise sagt man immer nur den Japanern nach, dass das obligatorische Gruppenfoto vor der jeweiligen Sehenswürdigkeit zu einer gelungenen Reise gehört. Viele Bergtouristen können sich in dieser Hinsicht durchaus mit den Japaner messen.

    • "Stifterkreuze"
      Im Mittelalter war es üblich, dass reiche Adlige sich auf sogenannten Stifterbildern, die sie den Kirchen und Klöstern schenkten, bildlich verewigen ließen. Auch an einigen Gipfelkreuzen kann man heute die Namen der "Stifter" bzw. "Errichter" erkennen. Der Mensch hat immer wieder das Bedürfnis sich ein eigenes Denkmal zu setzten oder der ganzen Welt mitzuteilen, wie "großzügig" er sei. Nach dem weit verbreiteten Motto: "Tue Gutes und sprich darüber!"

    • Sonstige Gründe und aktuelle Beispiele
      • Eine nette Dokumentation über das Aufstellen eines Gipfelkreuzes fand ich auf der Homepage www.madau.com.
        "Irgendwann im Juli 1997 saßen einige Leute am Stammtisch in Madau und sprachen über den Großstein. Irgend jemand sagte zu mir, den Stock auf dem Gipfel hätte mein Vater Edgar Frey aufgestellt. Darauf hin versprach ich: "Wenn der Vater einen Stock auf dem Gipfel aufgestellt hat, dann stell' ich ein Kreuz auf." Es saßen auch Gäste aus Bremen mit am Tisch und diese erklärten sich bereit, die Materialien zu besorgen und das Kreuz zu bauen. Gesagt - getan: Im Laufe des Winters 1997-1998 bauten Wilfried Kopmann und Manfred Nienaber in Klosterseelte auf 28 m Seehöhe in vielen Arbeitsstunden bei viel Schweiß dieses hoffentlich lang währende Kreuz. Zum ersten Mal wurde es in Klosterseelte probeweise aufgestellt. Danach ging das Kreuz mittels einer Spedition bis nach Bach im Lechtal. Von dort erreichte es am 20.06.1998 Madau, wo es abermals aufstellt wurde. Nach eingehender Besichtigung vieler Fachleute und einheimischer Gutheißung wurde am 25.06.1998 von mir der Fuß, von Manfred Nienaber und Hannes Emmler das Seil bzw. die Gipfelbuchkassette auf den Berggipfel hochgetragen und am 05.07.1998 dann die endgültig restlichen Teile des Kreuzes."
        7
        Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Klaus Fre
        y
      • Ein Bergretter schrieb zum Beispiel in einem Forum: " ... Oft ist es so, dass bei uns in Tirol Kreuze als Dank oder als Erinnerung aufgestellt werden. Ich habe z.B. im September ein Kreuzl aufgestellt - als Dank, dass ich eigentlich immer wieder von meinen vielen Touren gesund nach Hause gekommen bin. ..."6
      • In der Mitgliederzeitung "Panorama 2/2005" des DAV wurde mitgeteilt, dass am 24.10.2004  ein Gipfelkreuz auf der Hinteren Steinkarspitze (Lechtaler Alpen, Leigfeistgruppe) feierlich von den Allgäuer Bergsteigern Hans Maurus, Martin Sirch, Hubert Mayer und Christian Lieb eingeweiht wurde. Das Kreuz wurde der Hl. Crescentia von Kaufbeuren gewidmet. 
      • => Fotodokumentation weiterer Kreuze in der Landschaft

    Fazit:

    Die Anlässe zum Aufstellen von Gipfelkreuzen sind derart mannigfaltig, so dass man gar nicht mehr von "dem Gipfelkreuz" sprechen kann. Für den einen ist es zum reinen Marketinginstrument verkommen, um Touristen anzulocken, für den anderen hat es eine tiefe spirituelle Bedeutung. Das Gipfelkreuz ist also mehr als ein bloßes christliches Symbol. Letztendlich bleibt es jedem selber überlassen, was man mit diesem Symbol verbinden möchte.

    In der letzten Zeit werden immer weniger neue Gipfelkreuze in Bayern und Österreich erreichtet. Lediglich beschädigte Gipfelkreuze werden noch ersetzt. Der Grund mag in der strengeren Genehmigungspraxis beim Aufstellen neuer "Bauwerke" in den Alpen liegen oder auch, dass auf den meisten Bergen bereits Kreuze erreichtet wurden. Die Ursprünglichkeit der Natur bzw. was davon noch übrig geblieben ist, bleibt somit erhalten.

    Sonstiges zum Thema Gipfelkreuz

    Warum gibt es Gipfelkreuze überwiegend in den Alpen und in anderen Ländern fast gar nicht?

    Der deutsche Maler Casper David Friedrich war einer der ersten Maler, der Gipfelkreuze als Motive für seine Bilder wählte. Ein bekanntes Gipfelkreuz-Bild von C. D. Friedrich entstand 1808/09 in Dresden "Kreuz im Gebirge". "In abertausenden von Reproduktionen gehörten seine Kreuzlandschaften bald zum lebendigen Erbe der deutschen Romantik."4

    Gerade diese Begebenheit beeinflusste zu einem nicht unerheblichen Teil den Brauch, Gipfelkreuze im deutschsprachigen Raum zu errichten.

    Bei den Schweizern, Deutschen und Österreicher gibt es überdurchschnittlich viele Menschen, die als Freizeitbeschäftigung das Wandern bzw. das Bergwandern ausüben. In den übrigen Ländern ist dagegen dieses Hobby nicht so populär. Fremdenführer in aller Welt bestätigen einem immer wieder, dass geführte Wandertouren überwiegend von deutschsprachigen Touristen nachgefragt werden.

    In Afrika meiden sogar die Einheimischen die Gipfel der Berge. Auf den Berggipfeln ist nach ihrer Weltanschauung der Sitz der Götter und Geister und diese heiligen Plätze hat man nicht durch das Betreten zu entweihen.

    Aufgrund dieser unterschiedlichen Einstellungen, der vorherrschenden christlichen Religion im Alpenraum und den im vorherigen Kapitel aufgeführten Traditionen Kreuze in der Landschaft zu errichten, ist es nicht verwunderlich, dass im deutschsprachigen Raum vermehrt die Gipfel mit Kreuzen gekennzeichnet wurden bzw. werden.


    Werden Gipfelkreuze häufig nach einer bestimmten Himmelsrichtung ausgerichtet? 

    Eine strikte Ausrichtung von Gipfelkreuzen nach den Himmelsrichtungen kann man nicht feststellen. Untermauert wird diese Feststellung auch noch durch die unterschiedlichsten Motive für eine Gipfelkreuzaufstellung. Es wäre sehr unwahrscheinlich, dass alle diese Gipfelkreuze nach einem bestimmten Muster aufgestellt werden. Häufig werden die Gipfelkreuze so ausgerichtet, so dass man sie vom jeweiligen Talort sehr gut erkennen kann.2 Ebenfalls kann man teilweise beobachten, dass die Ausrichtung des Gipfelkreuzes sich irgendwie nach der Bergform richtet. Das Kreuz soll sich harmonisch in die Landschaft einfügen.2

    Gibt es bestimmte Vorgaben nach denen die Gipfelkreuze erreichtet werden?

    Bestimmte Vorgaben, nach denen Gipfelkreuze errichtet werden, gibt es nicht. Ebenfalls gibt es keine Vorgabe bezüglich des Materials oder der Form. Generell wird nur Wert darauf gelegt, dass man eine Kreuzform erkennen kann. Neuerdings muss zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Standfestigkeit eines Kreuzes ausreichend ist. Der Errichter eines Kreuzes ist für die Standsicherheit verantwortlich. Er hat ein "Bauwerk" bzw. eine Gefahrenstelle an einer öffentlich zugänglichen Stelle eingerichtet und daher haftet er für möglich Unfälle. Anders sieht es aus, wenn der Errichter nicht bekannt oder nicht mehr am Leben ist,  in diesem Fällen haftet die Gemeinde, die diesen "Schwarzbau" toleriert hat. Aber auch hierüber streiten sich die Rechtsgelehrten.
    Viele Gipfelkreuze wurden in der Vergangenheit auch durch Blitze oder andere Naturgewalten zerstört. Infolgedessen war es wichtig einen funktionsfähigen Blitzableiter anzubringen.
    Auch ist es seit vielen Jahren nicht mehr möglich einfach auf noch "gipfelkreuzlosen" Bergen Kreuze zu erreichten. Die Gemeinden müssen häufig vorher eine sogenannte "Bauerlaubnis" erteilen. In gewisser Hinsicht hat diese Bürokratie auch einen Sinn, denn ansonsten würden an allen möglichen Stellen in der Landschaft, ob passend oder nicht, Kreuze oder sonstige Zeichen, Symbole usw. errichtet werden.

    Warum befinden sich auf einzelnen Gipfeln Kreuze und auf andern wiederum nicht?

    Die Antwort auf diese Frage ist sehr einfach. Es gab einfach keinen Grund (Gründe siehe oben) auf allen möglichen Gipfeln Kreuze zu erreichten. 

    Gibt es bestimmte Stellen am Berg, an denen die Kreuze erreichtet werden?

    Wie schon der Name "Gipfelkreuz" besagt, werden Kreuze häufig an der höchsten Stelle des Berges, also dem Gipfel errichtet. Es gibt aber unzählige Ausnahmen, bei denen man von dieser Regel abgewichen ist. Sofern der Berg in Sichtweite einer Ortschaft war, legte man Wert darauf, dass das Kreuz vom Ort bzw. vom Tal aus zu sehen war. In diesen Fällen wurde das Kreuz einfach nicht an dem höchsten Punkt aufgestellt. In der Regel versuchte man aber möglichst nahe des höchsten Punktes des Berges das Gipfelkreuz zu errichten.


    Allgemeine Infos über Gipfelkreuze

    Ab dem Ende des 13. Jahrhunderts wurden erstmals in der Literatur Gipfelkreuze erwähnt. Diese Gipfelkreuze beschränkten sich jedoch in dieser Epoche auf sehr wenige Ausnahmen.
    Im Jahr 1492 errichteten die Erstbesteiger des Mont Aiguille (2097 m) in den französischen Alpen drei Kreuze zu Ehren der Dreifaltigkeit.
    14

    "[...] Auf einer Darstellung der Stadt Klausen (Südtirol) im Schwazer Bergbuch aus dem Jahr 1561 findet sich ein Kreuz auf einem gerodeten Hang nahe dem Gipfel"14

    Das erste größere Gipfelkreuz wurde 1799 von den Gebrüdern Klotz auf dem Kleinglockner aufgestellt.
    3

    1871 wurde wahrscheinlich Deutschlands berühmtestes Gipfelkreuz das Zugspitzkreuz errichtet. Erst Ende des 19. Jahrhunderts, als die Mystifikation der Berge allmählich schwand und der touristische Reiz der Bergwelt entdeckt wurde, wurden vermehrt Gipfelkreuze errichtet.

    Wer waren die ersten Bergsteiger?

    Lange Zeit wurden die Bergpässe ausschließlich von:

    • Kriegsheeren
    • Kaufmannszügen
    • Pilgern
    • Kaisern, Königen, Päpste
    • Hirten, die ihr verirrtes Vieh suchten

    überquert.

    Vereinzelte alpinistische Pioniere waren Petrarca 1336 und Leonado da Vinci 1511.9 Eine Erkundung aus reiner Neugierde fand erst im 18. Jahrhundert statt. Der erste Alpenclub wurde 1857 in London gegründet.

     

    Kritische Stimmen 

    Das Aufstellen von Gipfelkreuzen wird nicht von allen "Zeitgenossen" mit Wohlwollen betrachtet. So schrieb Eugen Guido Lammer in einem Aufsatz 1928 unter dem Originaltitel "Naturfreunde und Naturschutz": 

    "... Was hat das Kreuz in der Gebirgsöde zu sagen? Dieses Denkmal des scheußlichsten Justizmordes aller Zeiten! Lasset doch die Sprache der Elemente rein erklingen, lasset die Natur unverfälscht zu eurer Seele sprechen! ... Soll es Gottesdienst sein, diese gottatmende Einöde, diese uralte reine Gottnatur zu verfälschen mit aufdringlicher , Keim menschlicher Sentimentalität? Wollt ihr auf den Bergen beten, so betet nicht zu euren süß-kitschigen Bildern, sondern verehrt eure Gottheit in der furchtbaren Erhabenheit der Naturelemente! 
    Ist es mit Kriegerdenkmälern auf Bergeshöhe besser? ... Auch andere Menschendenkmale haben nichts in der Wildnis zu tun. Zum Beispiel Gedenktafeln für Verunglückte: Im Herzen der Nahestehenden mag das Andenken der Armen fortleben, aber in der großen Natur da verweh sein kleiner Name wie sein kleines Leben."15

    Eugen Guido Lammer (1863 - 1945) war ein niederösterreichischer Bergsteiger, Gymnasiallehrer und Schriftsteller. Schon damals warnte er vor der Verschandelung der Berge. Er ließ es sich nicht nehmen immer wieder seine Mitmenschen zu ermahnen der Natur mit Erfurcht zu begegnen. Genützt haben aber sein Ermahnungen wenig. Die Zugspitze, Deutschlands höchster Berg, ist inzwischen zu einem betonierten Rummelplatz verkommen. Jeder, der diesen Berg einmal bestiegen hat, wird am Gipfel regelrecht von Menschenmassen erdrückt. In diesen Momenten wünscht man sich, dass die Menschheit etwas weniger auf Profit ausgerichtet ist und sich der Natur etwas mehr unterordnen würde. Lammer beendet seinen Aufsatz mit den Worten: 
    "In diesem Geist also und nicht aus volksfeindlichem Hochmut rufe ich allen Sinnesgleichen, also alle wahren Naturfreunde, dazu auf, die Berge von unwürdigem Menschenwerk rein zu halten oder wieder zu reinigen, damit wir dieses hehre Naturdenkmal für uns alle und für unsere Kinder und Enkel unversehrt retten."
    15

    Befürworter von Gipfelkreuzen

    Auszug aus einem Leserbrief aus der DAV Mitgliederzeitschrift "alpinwelt" der Sektion München & Oberland 1/2009
    ""Wer in Bayern Ferien verbringt, muss ein Gipfelkreuz gesehen und bestaunt haben." sagt die Mutter zu ihrem [...] Buben [...]. Was er allerdings empfunden hat beim Anblick des zum Wäscheständer verunstalteten Kreuzes, weiß ich nicht. Mir fällt auf, das immer wieder Bergwanderer ihre verschwitzte Wäsche am Kreuz zum Trocknen aufhängen. [...] Für mich ist es eine Verletzung der religiösen Überzeugungen und Empfindungen von Mitwanderern. [...]"

    Postings im Internet zur Thematik Gipfelkreuz

    " ... One thing I love is that many of their mountain summits, (large and small), have a cross at or very close to the summit. Some very big,
    some small. I love them. They give me a target to go for that I can sometimes see from my starting point. They give me a focal point if/when I reach the summit. And somewhere to say a very short prayer of thanks that I have made it to the top, (one of the reassons the Germans put them there). ..."
    (Nickname: tlspiegel / https://answers.google.com/answers/browse?catid=1900)

    "... I usually say a short prayer when I am lucky enough to reach one. Others just touch the cross. We all have our little rituals I guess. But whatever the ritual, they are a wonderful target to aim at for a days mountain hiking. ..."
    (Nickname: tlspiegel / https://answers.google.com/answers/browse?catid=1900)

    "... Wenn ich länger darüber nachdenke, komm ich zu dem Schluss, dass es mit dem christlichen Symbol allein nicht getan ist. Ich war in Griechenland auf Bergen und auch in Spanien - beide Länder wird man sicher als christlich einschätzen können, aber auf den Bergen, auf denen ich war, gab es keine Gipfelkreuze. Meist hat ein Steinmann den höchsten Punkt angezeigt. ...
    Nickname: tonion / http://www.gipfeltreffen.at/archive/index.php/f-33.html

    "... Besonders kurios wird´s, wenn Gipfelkreuze ohne Gipfel installiert werden, wie z.B. am Peilstein, wo das Kreuz, wenn schon, dann eigentlich irgendwo im Wald, oder am Dach des P´hauses aufgestellt werden müsste, wenn man schon den höchsten Punkt des Berges schmücken will.
    Ohne jemanden in seinen Gefühlen kränken zu wollen: für mich sind die meisten dieser klobigen Protzkreuze eine Verschandelung, es gibt aber auch positive Gegenbeispiele von bescheiden gestalteten (Holz-)Kreuzen die eine gewisse Demut vor der Natur und wenn man so will Schöpfung ausstrahlen und für mich dadurch dem Geist des Bergsteigens sehr schön entsprechen. ..."
    Nickname: freeze / http://www.gipfeltreffen.at/archive/index.php/f-33.html

    "... Das Kreuz ist ein christliches Symbol und da wir in einer vom Christentum geprägten Gesellschaft leben, stehen bei uns deswegen auch Kreuze dort oben und keine Buddhastatuen oder Mohammed Bilder. Im Himalaya z.B. stehen auf sehr vielen Gipfeln Gebetsfahnen. Dort ists also mehr oder weniger genauso wie bei uns, nur das Symbol ist ein anderes. ..."
    Nickname: deconstruct / http://www.gipfeltreffen.at/archive/index.php/f-33.html

    Sie haben noch weitere Fragen zum Höhenprofil oder Sie möchten einfach mit mir über das eine oder andere Thema diskutieren, dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Ich freue mich über alle Mitteilungen.
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    (c) Tom

    Quellennachweis:
    - Bertelsmann Neues Lexikon in 10 Bänden, Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh 1995
    - www.lexikon-definintion.de
    - Dem Himmel so nah...; Claudia Matthis, Berenkamp-Verlag, Innsbruck 2002 / 18,50 Euro / neuerdings wird Claudia Matthis unter Claudia Paganini geführt. 
    (Über die Bibliothek des Deutschen Alpenvereins kann man dieses Buch ausleihen, Buchnummer: 0001/2003 A 496)
    - 1 Brockhaus-Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, F. A. Brockhaus Mannheim
    - 2 Magazin: Alpin 2/2004, Rubrik: Olaf klärt das schon ...
    - 3 Magazin: Alpin 4/2002, Rubrik Olaf klärt das schon ...
    - 4 Buch über die Entstehung der Kreuze (Titel muss noch eruiert werden)
    - 5
    www.miesenbach-birkfeld.steiermark.at/bildung/wetterkreuz.html
    - 6
    http://www.gipfeltreffen.at
    - 7
    http://www.madau.com/html/hausberg.html / Klaus Frey, Madau
    - 8 Das Kreuz: Symbol - Gestalt - Bedeutung; Wilhelm Ziehr; Stuttgart; Zürich
    - 9 Vom Materl bis zum Gipfelkreuz - Flurdenkmale in Oberbayern; Paul Werner, Richilde Werner; Berchtesgaden: Verlag: Plenk 1991
    - 10 www.kirchenweb.at
    - 11 Bertelsmann Neues Lexikon in 10 Bänden
    - 12 www.lexikon-definition.de
    - 13 www.press.tirol.at (Bericht vom Juli 2004)
    14 Zur Geschichte des Gipfelkreuzes, Dr. Peter Danner, Vereinszeitung des ÖAV, Alpernverein 2/00
    - 15 Eugen Guido Lammer: Durst nach Todesgefahr / hrsg. von Reinhold Messner und Horst Höfler. - Augsburg: Steiger, 1999


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