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Bauanleitung / Bauplan für einen Rodel / Schlitten mit einer Skikufe bzw. für einen Monoski
Modell: Rodel III

Skirodel, Monoski, Einkufenschlitten, Einkufenrodel, Rodel mit einer Kufen, Bauanleitung

Skirodel

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Auf den folgenden Seiten zeige ich Ihnen wie man aus ein paar alten Latten, Brettern und einem alten Ski einen Rodel bauen kann. Die Bauanleitung und die Baupläne habe ich einfach gestaltet, so dass auch ein Laie innerhalb von ein paar Stunden einen solchen Rodel oder Schlitten selber bauen kann. 

Der Bau eines Rodels kann auch hervorragend im Rahmen eines Projektes oder des Werkunterrichtes an Schulen oder in Jugendgruppen durchgeführt werden. Ich bin jederzeit bereit, Fragen zur Realisierung derartiger Projekte zu beantworten.

Das Besondere an diesem Rodel- / Schlittenmodell ist, dass man ihn vollständig zerlegen und ihn innerhalb von ca. 4 Minuten wieder zusammensetzen kann. Platzprobleme im Auto oder im Zug gehören ab sofort der Vergangenheit an. Die Einzelteile dieses Skirodels lassen sich bequem in bzw. an einem normalen Rucksack verstauen. Das hier abgebildete Modell wiegt ca. 3,3 kg. Für den Nachbau dieses Ski-Rodels sind keine größeren handwerklichen Fähigkeiten notwendig. 

Die Materialkosten liegen, falls man alle Materialien kaufen muss, so zwischen 11,00 bis 16,00 Euro. Verzichtet man auf die Möglichkeit, den Schlitten vollständig zu zerlegen, kann man anstatt der Gewindeschrauben einfache Holzschrauben verwenden. Wenn man jetzt noch auf vorhandene Bretter zurückgreifen kann, liegen die Kosten zwischen 3,00 und 9,00 Euro.

Ähnliche Modelle eines Skirodels findet man auch unter den Namen Rennböckl, Böckl, Skibockerl, Skibock, Balancer, Flizz, Klumper, Skifox, Carvingschlitten oder einfach nur Bock.

Inzwischen werden bereits auch schon "Weltmeisterschaften" im Skirodelfahren bzw. Bockfahren durchgeführt. 

Ich würde mich freuen, wenn jede(r)(de), der / die diesen Rodel mit Hilfe meines Bauplans / Bauanleitung nachbaut, mir ein Foto, das ich auf dieser Homepage veröffentlichen darf, schickt. 

Ich wünsche allen, die diesen Rodeltyp nachbauen, viel Erfolg und viel Spaß beim Rodeln.

 

Fahranleitung für den Rodel / Schlitten

Beim Fahren dieses Rodels / Schlitten, muss man die Beine v-förmig nach vorne ausstrecken und mit den Händen die hintere Handstange umklammern. Nur wenn man die Beine in dieser V-Position hält, bekommt der Rodel eine stabile Fahrlage. Dementsprechend spürt man auch am Abend die Bauchmuskeln. Bereits nach ca. 30 Minuten Rodelspaß sollten man den Bauch- und Beinmuskeln eine längere Pause gönnen. Die Füße lässt man die ganze Zeit mit der Sohle über den Boden gleiten oder man hebt sie leicht an. Der Querholm im vorderen Bereich der Sitzplatte dient zum Ablegen der Oberschenkel. Er entlastet ein wenig die Bauchmuskulatur. Man kann aber auch sehr gut ohne diesen Querholm fahren. Für all zu geringe Gefälle ist dieser Rodel nicht so gut geeignet, da man ansonsten ständig die Beine anheben muss und dieses sehr in die Bauchmuskeln geht. 

Die Fahrtechnik ist gegenüber einem Standardrodel etwas anders. Gesteuert wird dieser Rodel mit Hilfe der Füße und einer Gewichtsverlagerung. Eine entscheidende Funktion kommt auch der Handstange zu. Durch das Herunterdrücken oder das Hochziehen einer Seite dieser Handstange wird ebenfalls die Fahrtrichtung bestimmt und der Rodel stabilisiert. Mit diesem Rodel sind ähnliche Fahrmanöver möglich, wie mit Skiern. Um diesen Rodeltyp komplett zu beherrschen, muss man ca. 30 Minuten üben. Die ersten Versuche enden häufig im Schnee neben dem Rodel. Auch wenn man einigermaßen geübt ist, kann es immer wieder vorkommen, dass man unfreiwillig die Balance verliert und im Schnee landet. Aus diesem Grund sollte man eine Skihose oder Regenhose tragen.

Geeignet ist dieser Rodel meiner Meinung nach für Personen ab ca. 8 Jahren. Jüngere Kinder könnten Probleme in Handhabung dieses Schlittens haben. Die Geschwindigkeiten, die man mit diesem Rodel erreichen kann, liegen über denen von Standardschlitten. Je länger der Ski ist, desto höhere Geschwindigkeiten kann man erzielen. Es empfiehlt sich erst einmal mit 70 cm zu beginnen und kann später Längen bis zu 130 cm verwenden.

Einen Nachteil, den dieser Rodel hat, möchte ich nicht verschweigen, man kann ihn nicht wie einen Standardrodel den Berg hochziehen, sondern muss ihn tragen. Aber diesen Nachteil kann man leicht akzeptieren.

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